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Die Glock Pistolen sind mit einem Griffstück aus Kunststoff Polyamid PA66 ausgestattet. Die Metallteile mit Ausnahme der Führung des Schlittens sind mit Tenifer oberflächenbeschichtet, woraus eine hohe Korrosionsfestigkeit und eine niedrige Reibung resultiert.
POLYAMIDE PA66
Die meisten technisch bedeutsamen Polyamide sind teilkristalline thermoplastische Polymere und zeichnen sich durch eine hohe Festigkeit, Steifigkeit und Zähigkeit aus, besitzen eine gute Chemikalienbeständigkeit und Verarbeitbarkeit. Viele Eigenschaften der Polyamide werden weitgehend durch die Amidgruppen dominiert, die über Wasserstoffbrückenbindungen miteinander wechselwirken. Genaue Werte für die Eigenschaften der Polyamide hängen unter anderem von deren kristallinem Gefüge und insbesondere von deren Wassergehalt ab. Polyamide reagieren auf den Feuchtgehalt der Umgebung mit reversibler Wasseraufnahme oder -abgabe. Dabei wird das Wasser in die amorphen Bereiche des Polyamids eingelagert. Ganz wesentlich hängt die Wasseraufnahme von der Konzentration der Amidgruppen ab. An Umgebungsluft nimmt z. B. PA 6 ca. 2,5-3,5 % Wasser auf, PA 12 aber nur ca. 0,2-0,5 %. Es sind Additive auf Polyolefin-Basis entwickelt worden, um auch im trockenen Zustand hohe Schlagzähigkeit zu gewährleisten. Dieser Effekt ist auch dafür verantwortlich, dass Nylonstrümpfe zumeist im fabrikneuen Zustand am leichtesten Laufmaschen bekommen, wenn sie jedoch die erste Wäsche überstanden haben, viel haltbarer sind. | | |
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GLOCK Verschluss ( Schlitten ) |
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Als Verschluss-System wird das Browning-Petter-System eingesetzt. Der Schlagbolzen ist federnd gelagert und ragt nach unten aus dem Verschluss heraus. Beim Betätigen des Abzugs wird eine Metallplatte im Griffstück nach hinten geschoben, hakt an der Verlängerung des Schlagbolzens ein und zieht ihn zurück. Dabei senkt sich die Platte langsam nach unten, so dass an einem bestimmten Punkt der Schlagbolzen an der Kante der Metallplatte abrutscht, von der Schlagbolzenfeder nach vorne beschleunigt wird und die Patrone zündet. Durch die Repetierbewegung des Verschlusses wird die Patrone ausgeworfen und das Schlagbolzenschloss beim Schließen wieder teilvorgespannt. Eine Glock-Pistole ist daher nicht wie ein Revolver nach jedem einzelnen Schuss komplett entspannt und muss für jeden weiteren Schuss neu gespannt werden (typisches Double-Action-System), sondern die Waffe befindet sich nach jedem Schuss in teilvorgespanntem Zustand und ist durchgeladen und feuerbereit (Double-Action-Only oder „Glock-Safe-Action“).
Das Patronenlager und der Lauf verriegeln bei allen Glock-Pistolen direkt im Auswurffenster des Verschlusses, ein Kettenglied zur Entriegelung wie bei vielen Browning-Systemen gibt es nicht: unter dem Patronenlager sitzt eine offene Steuerkulisse, so dass der Lauf nach wenigen Millimetern Rücklauf nach unten entriegelt und abkippt, während der Verschluss bis zum hinteren Anschlag läuft, die Patrone nach rechts oben auswirft und eine neue aus dem Magazin lädt.
TENIFERIERUNG
ist ein chemisches/physikalisches Verfahren zur Härtesteigerung von Stahlwerkstoffen
Die zur Behandlung vorgesehenen Objekte werden je nach Stahlzusammensetzung und Form zwischen einigen Minuten und einigen Stunden in ein Nitrierbad mit gesteuerten Zyanid-Zyanatgehalt getaucht. Die Standardbehandlungsdauer beträgt 90 Minuten bei einer Temperatur von 580 °C. Die Tenifer-Behandlung wird am fertig wärmebehandelten und bearbeiteten Werkzeug durchgeführt. Die letzte Anlasstemperatur (Anlassen = Wärmebehandlung zur Verringerung der Spannungen im Werkstück) sollte über der Tenifer-Behandlungstemperatur von 580 °C liegen, damit keine unerwünschten Gefügeveränderungen entstehen. Vor der Behandlung sollten die Werkstücke langsam und durchgreifend (damit keine Spannungen entstehen) auf etwa 350 °C vorgewärmt werden. Danach erfolgt das Eintauchen in das Tenifer-Bad von 580 °C. Nach Erreichen der maximalen Behandlungsdauer werden die Werkstücke in Wasser, Öl oder in einem Polymer abgeschreckt. Weiterhin hat sich eine anschließende Nachoxidation bewährt (Tenifer-Q-Verfahren). Hier wird das Werkstück direkt aus dem Tenifer-Bad in ein AB1-Bad bei etwas 380 °C getaucht und 10-15 Minuten gehalten, dadurch wird die Oberfläche oxidiert (schwarze Farbe) und gleichzeitig anhaftendes Cyanid neutralisiert (Entgiftungsreaktion). Anschließend erfolgt ein Abschrecken im Wasser. Eine Erweiterung stellt das Tenifer-QPQ-Verfahren dar. QPQ steht für Quenchen-Polieren-Quenchen. Am Ende der Wärmebehandlung werden die Werkstücke gewaschen und getrocknet. | | |
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OBERFLÄCHENHÄRTE
Die Oberflächenhärte nimmt bei der Tenifer-Behandlung dramatisch zu. Die Härte in der nitrierten Zone und im Grundwerkstoff wurde mit einem Kleinlastprüfgerät nach Vickers (Diamantpyramide) mit einer Prüflast von 50 g gemessen. Die maximal messbare Härte betrug 1150 HV 0,05 kg/mm². (Grenzwerte nach Vickers sind 3 für Blei bis 1500 für Keramiken).
VERSCHLEIßFESTIGKEIT
Durch die weitgehende Abbindung des Eisens und der Legierungselemente an der Oberfläche nimmt die Verbindungszone nichtmetallischen Charakter an. Dadurch wird bei Gleitprozessen eine Paarung Nichtmetall/Metall hergestellt, die ein Verschweißen und Verkleben verhindert und dadurch die Verschleißfestigkeit erhöht. Ein Nebeneffekt ist der bei diesen Paarungen auftretende niedrige Reibwert.
STEIFIGKEIT
Durch die beachtliche Erhöhung der Oberflächenhärte bei der Tenifer-Behandlung wird auch eine größere Formsteifigkeit erzielt. Daraus ergibt sich eine höhere Sicherheit gegen Verbiegung oder Verwerfung.
KORROSIONSBESTÄNDIGKEIT
Durch die stickstoffreiche Verbindungs- bzw. Diffusionszone ist der Werkstoffoberfläche ein gewisser Schutz vor korrosiven Angriffen gegeben. Durch eine Nachoxidation ( Tenifer-QPQ-Verfahren ) ist es möglich eine hervorragende Korrosionsbeständigkeit zu erlangen, daher hat sich dieses Verfahren in der Automobilindustrie bewährt.
BELASTBARKEIT
Tenifer-Schichten weisen große Zähigkeiten auf. Selbst nach Belastung (Stauchversuche) über die Streckgrenze (Grenze elastischer Bereich/plastischer Bereich) hinaus in den plastischen Bereich (bleibende Formänderung) war keine Beschädigung an der Oberfläche zu erkennen; Voraussetzung ist eine geringe Formänderung. | | |
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Alle Glock-Pistolen verfügen über drei automatische Sicherungen: die Abzugssicherung, eine Schlagbolzensicherung und eine Fallsicherung. Die Abzugssicherung ist ein in den Abzug mittig eingelassenes Kunststoffdreieck, das beim Betätigen des Abzugs mit dem Finger automatisch einklappt und entsichert. Drückt der Finger schräg auf den Abzug, stellt sich das Dreieck auf und der Abzug blockiert. Die Schlagbolzensicherung wird durch den Abzug automatisch gelöst, sie befindet sich im Verschluss. Manuelle Sicherungsflügel oder -hebel gibt es bei Glock-Pistolen nicht. Die Waffe ist nach jedem Schuss voll gesichert und lässt sich nur durch erneutes Betätigen des Abzugs wieder entsichern | |
Das reinigen eines GLOCK Laufes
Was kann man schon beim reinigen einer Waffe und überhaupt beim reinigen des Laufes falsch machen ? Natürlich nichts, denken sich viele. Aber da sollten man sich nicht täuschen. Der Lauf ist sehr stabil und aus hochwertigem Waffenstahl gefertigt. Aber man sollte nicht glauben wenn man den Lauf mit der in fast allen Reinigungs-Sets beigepackten Kupferbürste sehr lange und sehr oft reinigt, das dieser durch diese Bürste Schaden erleidet. Diese Bürste ist wie ein feines Schmirgelpapier und wie wir ja alle wissen, kann man mit so einem Schmirgelpapier ja etwas abschmirgeln und das behandelte Material wird kleiner. Der Lauf wird sicherlich nicht kleiner, das ist schon richtig. Aber die Laufmündung kann unter dieser Behandlung mit so einer Bürste leiden. Das heißt in einfachen Worten, diese Mündung wird wie ein Trichter aufgerieben und wird größer. Mit dem freien Auge nicht sichtbar, aber mit so einem Lauf, hier spricht man von einer offenen Mündung, werden Sie auch sicherlich nie wieder das treffen was Sie im Visier haben, da das Geschoss beim verlassen, des Laufes abgelenkt wird und keine stabile Flugbahn mehr aufweist. daher sollte man immer nur die Plastikbürsten und die Filzstopfen die es in jeder Kalibergröße gibt verwenden. Bei stark verschmutzen Lauf eignet sich auch ein Laufreiniger, ich habe die beste Erfahrung mit dem Break Free, oder WD 40 Öl gemacht.

Reinigen eines GLOCK Griffstückes im Geschirrspüler ?
Ich bekomme hin und wieder auch Anfragen, ob man ein GLOCK Griffstück auch in einem Geschirrspüler reinigen kann ? Da ich es selber auch schon gemacht habe kann ich diese Frage nur mit JA beantworten. Nur muss man dabei einiges beachten. Das Griffstück muss für so eine nicht übliche Reinigung komplett zerlegt werden, das heißt es müssen alle Teile und auch alle Federn aus dem Griffstück entfernt werden. Wie gesagt ich habe es schon 3 x gemacht und es war nie etwas defekt. Aber ich würde es nicht zu oft machen, da im Geschirrspüler Salze verwendet werden, die bei zu häufiger Anwendung sicherlich Spuren auf den Griffstück hinterlassen werden. Wie gesagt das soll hier nicht eine Ermutigung zu so einer Reinigung sein, sondern soll nur die Fragen beantworten die ich bekomme ob es geht. Ich hatte diese Methode bei einer GLOCK 19 angewandt aus der 2 Generation, die ich günstig bekommen habe. Sie war sogar sehr günstig aber dafür schaute diese GLOCK auch nicht optimal aus. Jedoch mit der Geschirrspüler Methode habe ich das Griffstück wieder rein bekommen und es war sauber.
Kann man einen GLOCK Lauf auch abschmirgeln so das er schön Silber ist ?
Ja sicher können tut man alles. Nur würde ich das nicht empfehlen, da die Schwärzung des Laufes nicht nur eine Brünierung ist sondern auch ein verfahren zur Härtung des Laufes. Schmirgelt man dies nun ab kann es passieren das der Lauf Risse bekommt, die jedoch mit freiem Auge nicht sichtbar sind sondern nur durch aufragen einer bestimmten Flüssigkeit die diese Risse sichtbar macht und ein jeder der eine Waffe besitzt egal Langwaffe oder Faustfeuerwaffe weis was es heißt wenn ein Lauf Risse hat. Daher würde ich Ihnen anraten so etwas nie zu machen. denn wenn sie einen Lauf haben möchten der schön Silber glänzt dann gibt es dafür Firmen wie z.B. die Firma IGB Austria, die solche Läufe anbieten und deren Oberfläche ganz anders vergütet ist.
Zu viel Fett und Öl schadet mehr als es nützt !
Ich kann sagen das ich schon sehr viele Waffen in der Hand hatte und ich muss auch sagen das ein jeder der seine Waffe pflegt auch sehr viel Freude mit dieser haben wird. Nur machen manche den Fehler und meinen es mit dem einölen und einfetten zu gut. Denn bei einer Waffe trifft das Sprichwort nicht zu wer gut schmiert fährt gut, besser gesagt schießt gut. das Gegenteil ist gerade die Folge. Bei einer GLOCK Waffe egal welche gibt es nur sehr wenig Teile die geölt oder gefettet werden müssen. Eine wichtige Stelle ist bei der GLOCK, dort wo Abzugfeder mit der Steuerfeder zusammen kommt besser gesagt sich überkreuzt. Dort sollte man nach dem reinigen immer ein paar kleine Tropfen Öl draufgeben. Mit einem gutem Waffenfett sollte man nur die Schlittenführungen am Griffstück ein wenig einfetten und den Lauf ganz dünn mit sehr wenig Fett einreiben. Das war´s auch schon, nicht mehr braucht man bei einer GLOCK Waffe ölen und fetten. Ich selbst hatte schon des öfteren eine GLOCK in der Hand wo mich der Besitzer ersucht hatte ob ich Ihm die Steuerfeder tauschen kann und konnte es nicht glauben das manche die GLOCK so einölen das, das ganze Teil nach abnahme des Schlitten in Öl schwamm so etwas gibt es auch. Es gibt auch Personen die den Lauf mit Waffenfett auch innen einschmieren, von so etwas würde ich auf alle Fälle abraten. Denn Hand aufs Herz wer reinigt bevor er zum Schießen geht seinen Lauf mit einem Putzstock ? Also ich muss sagen hin und wieder mache ich es, aber nicht immer und ein eingefettet Lauf innen kann zu böse Überraschungen führen bei der ersten Schussabgabe. Daher immer mäßig mit Waffenöl und Waffenfett eine Waffe bearbeiten.
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Hier können Sie eine Glock Abzugeinheit komplett zerlegt sehen. Bestehend aus 5 Teilen
1.) Abzugbügel
2.) Abzugstange
3.) Abzugsicherung mit Feder
4.) Abzugstangen Bolzen
5.) Abzugssicherungs- Bolzen
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Wenn sie auf die Glock klicken, können sie den kompletten Mechanischen Ablauf ´bei einer Schussabgabe sehen. Sehr Info trächtig. | |
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Hier auf dem Bild kann man das Abzugsystem der
GLOCK sehen wo sich die Abzugfeder befindet. Am ersten Bild ist der Abzug inder Safety also gesicherten Stellung.
Bei der zweiten Abbildung ist der Abzug in
Feuerbereitschaft also Schussfertig, es muss nun hier nur mehr der Abzug gezogen werden und der Schuss wird ausgelöst. | |
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Auf dieser Abbildung ist die Abzugfeder von einer GLOCK Waffe zu sehen und auch die Stelle wo die Feder eingesetzt wird. Beim Tausch der Feder sollte man niemals Gewalt anwenden und immer das original GLOCK Montage Werkzeug verwenden. Es gibt 3 verschiedene Federstärken
Standart wird von GLOCK die 2,5 Kg Feder eingebaut
also es gibt
3 Kg. Abzugfeder
2.5 Kg Abzugfeder
2 Kg Abzugfeder | |
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Hier ist der Ausstoßer der Patronenhülsen, oder der Patrone zu sehen. Wenn der Schlitten nach hinten bewegt wird entweder durch eine Schussabgabe, oder durch das Händische zurückziehen des Schlitten wird die Hülse oder dir Patrone durch den Auszieher der sich am Schlitten befindet und dem Ausstoßer der sich im Griffstück befindet aus der Waffe ausgeworfen
durch die verschiedenen Kaliber von GLOCK Waffen sind auch verschiedene Ausstoßer nötig | |
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| Der Schlittenfanghebel und dessen Montage sowie Demontage |
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Der Schlittenfanghebel befindet sich im Griffstück einer jeder GLOCK Waffe und ist mit dem Abzugbolzen gesichert. Das ist der dickste Bolzen am Griffstück. Dieser Bolzen besitzt 2 Rillen wo der Schlittenfanghebel in einer davon gesichert ist. Nun kann es dazu kommen das man, mit den Zerlegewerkzeug den Bolzen nicht aus dem Griffstück drücken kann. Man drückt an den Bolzen an und es tut sich ganz einfach nichts. Kein Problem man muss hier nun ganz einfach nur den Schlittenfanghebel ein wenig anhaben wie hier auf dem Bild gezeigt und ein wenig hin und her bewegen und dabei den Bolzen mit den Zerlegestift herausdrücken. Das war’s auch schon, Problem behoben | | |
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Auf dieser Abbildung gut zu erkennen die beiden Rillen am Bolzen wo auch der Schlittenfanghebel sitzt und gesichert ist, wie erwähnt kann es vorkommen das der Bolzen hier hängen bleiben kann. | | |
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| Demontage des Magazinauswurfhebels aus dem Griffstück |
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Der Ausbau des Magazinauswurfhebels ist ganz einfach, man stellt das Griffstück vor sich hin und drück von oben die Feder die sich im Magazinschacht des Griffstückes an der Wand wo sich der Abzugbügel befindet mit einen Schraubenzieher zur Seite und schiebt den Hebel aus dem Griffstück. Der Einbau erfolgt genau in der umgekehrten Reihenfolge. | | |
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Ausbau des Verriegelungsstückes für den Schlitten aus dem Griffstück
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Um den Schlitten von einer GLOCK Waffe vom Griffstück zu trennen, gibt es ein sogenanntes Verriegelungsteil das sich ober dem Abzugbügel links und rechts am Griffstück befindet. Das ist ein Metallteil, der beidseitig nach unten gedrückt werden muss um die Verriegelung frei zu geben, danach kann man den Schlitten in Richtung Laufmündung vom Griffstück abschieben. Der Verriegelungsteil wird durch eine Feder in seiner Position gehalten. Es gibt drei verschiedene Federn.
für die Modelle
Standart
Kompakt
Subkompakt
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Diesen Verriegelungsteil kann man natürlich auch ausbauen. dazu muss man die Feder die sich unter dem Teil befindet nur mit den Zerlegestift nach unten drücken und das Metallblättchen entweder links oder rechts aus dem Griffstück herausschieben. Beim Einbau darauf achten das die Rille am Blättchen nach hinten zum Magazinschacht zeigt. Die Feder bekommt man mit einer schmalen Flachzange aus dem Griffstück heraus, diese ist nur gesteckt. | | |
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GLOCK Magazin und die Teile des Magazines
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Also das GLOCK Magazin besteht aus 5 Komponenten. 1 Magazinkörper, 2 Feder Bodenplatte, 3 Verschlussplatte, 4 Patronenauflage, 5 Magazinfeder.
Bei den Magazinen der 1 GLOCK Modellgeneration, gab es ein kleines Problem, da bestand der Magazinkörper komplett aus Plastik und die Patronen wurden durch die beiden Bügeln am obern Ende des Magazines gehalten. Lies man nun ein Magazin der 1 Generation voll geladen einige Zeit liegen konnte es passieren das die Patronen durch den Druck der Feder durch die beiden klammern die bei diesen Magazinen auch aus Plastik bestanden gedrückt wurden. GLOCK reagierte aber sehr rasch auf diese Problem und verpasst den Magazin innen einen Metallkörper und die Patronenhalter waren dann aus Metall, Problem behoben | |
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Je geringer die Kraft ist, mit der der Abzug durchgedrückt werden muss, um einen Schuss abzugeben ( Abzugsgewicht ), desto genauer ist das Schussergebnis. Da das Abzugsgewicht einer Glock mit ca. 2500 Gramm im Vergleich zu anderen Pistolen relativ hoch ist, wird für das Scheibenschießen das Abzugsgewicht verringert. Dies ist bei einer Glock sehr einfach durchführbar. Man benötigt dazu lediglich vier im Zubehörhandel käufliche Federn mit einer anderen Federcharakteristik. Nach Abnahme des Schlittens werden mit einem geeigneten Werkzeug ( Glock Zerlegewerkzeug) die drei Stifte herausgedrückt, welche die mechanischen Innenteile des Griffstücks auf ihrem Platz halten. Nach dem Herausziehen dieser Innenteile können zwei Federn ( Abzugsfeder und Steuerfeder ) einfach ausgetauscht werden. Ähnlich einfach verhält es sich mit der Mechanik des Schlittens. Die Deckplatte am hinteren Ende des Schlittens wird herausgeschoben, und alle Innenteile werden entnommen. Auch hier müssen dann nur zwei Federn ( Sicherungsfeder und Schlagbolzenfeder ) ausgetauscht werden. Bei einer derartig veränderten Pistole sinkt das Abzugsgewicht auf ca. 1.950 Gramm. Dabei bleibt das Gefühl für den Vorabzugsweg (lösen der inneren Sicherungen der Pistole), den eigentlichen Abzugsweg ( vollständiges Spannen des Abzugs ) und für den Druckpunkt (zusätzlicher Widerstand bevor der Schuss bricht ) voll erhalten. | | |
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Aber Achtung !!
Es werden am Amerikanischen Markt Federn und Abzugteile angeboten, die ein noch geringeres Abzuggewicht bei einer GLOCK Waffe versprechen und auch halten. Nur ist es da in vielen Fällen zu Ladehemmungen und Patronenzünd Problemen gekommen und das ist nicht unbedingt eine schöne Sache wenn eine Patrone nur halb angestochen ist und im Patronenlager steckt. Da weis man nie geht sie los oder nicht, wie gesagt eine heikle Angelegenheit. Darum empfähle ich die von Glock selbst angebotenen Tuning Teile verwenden und die Schlagbolzenfeder so belassen wie sie ist. ich habe meine GLOCK 17 mit der Glock Steuerfeder von 2500 Gramm und gewissen Polierarbeiten an diversen Teilen genau auf 1.956 Gramm gebracht und bin damit einwandfrei zufrieden.
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Rückstossdämpfer
Wird einfach vor die Schlittenfeder eingebaut. Vermindert das ruckartige Aufschlagen des Verschlussstückes ( Schlitten ) auf dem Griffstück der GLOCK Waffe . Spürbar weniger Rückstoß ! Sollte jeweils nach ca. 2000 - 2500 Schuss ausgewechselt werden.
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Der Feuerwahlhebel ( VERBOTEN & STRAFBAR )
Es gibt für die Glock Pistolen im Kaliber 9x19 einen sogenannten Feuerwahlhebel, so wie ihn die Glock 18 Pistole von Haus aus besitzt. Nur der Unterschied ist das man die Glock 18 / 18 C nicht im Handel als Privatperson bekommt. Diese Waffe ist rein nur für Spezialeinheiten und der gleichen gedacht. Jetzt gibt es natürlich Leute die auch so etwas haben möchten, dafür gibt es den Nachbau Feuerwahlhebel, den man z:B. an eine Glock 17 anbauen kann, nur da treten 2 große Probleme an die jenigen heran die so etwas haben möchten. Das eine ist die Gesetzliche Lage dieser Hebel ist VERBOTEN und das zweite ist das die Glock 18 / 18 C anders gebaut ist um so eine Schussfolge ohne Problem auszuhalten. Das heißt nicht das es die Glock 17 nicht aushält, nur wie lange ist die Frage. da die Waffe nicht dafür gebaut ist. Sicherlich kann man mit der Glock 17 eine schnelle Schussfolge abgeben jedoch erreichen sie nie die Schussleistung mit dem Abziehen als wenn das ganze in Automatik über die Bühne geht. Also wenn sie mich fragen ich würde mir das Geld sparen und etwas sinnvolleres kaufen. Auch ist es ja ein Problem bei der behördlichen Überprüfung, sie wissen nie wann die Beamten vor der Türe stehen und was dann ???? Wie wollen sie den Hebel in der kurzen Zeit ausbauen ???
ACHTUNG !!!!!!!
Auf keinen Fall so einen Zubauteil KAUFEN Sie machen sich STRAFBAR !!!!! | | |
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Explosionszeichnung der GLOCK 17 mit Teilebeschreibung | | |
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GLOCK Trainingswaffen für Behörden
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Trainingsmunition für GLOCK Trainingswaffen |
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Schnittmodell Bilder von einer GLOCK 17 Waffe | | |
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Detailansicht einer GLOCK 17 – 1 Generation |
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Die Glock "C"-Modelle sind mit einem integrierten Kompensator versehen, der die Waffe speziell bei schnellen Schussfolgen leichter kontrollierbar macht und ein besseres Trefferbild ermöglicht. Der Kompensator besteht aus zwei länglichen Öffnungen im Lauf und Verschlussstück der Pistole, die in "V" Position angeordnet sind. Dies minimiert auch die Kornschwärzung durch Pulvergase. Mit Ausnahme der Modelle 34 und 35 sowie der langen Versionen sind alle Glock-Pistolen Gebrauchswaffen, die bei zahlreichen Polizeieinheiten, Sicherheitsdiensten und Armeen auf der ganzen Welt eingesetzt werden. In Amerika sind hierfür die Modelle 29, 30 und vor allem 36 besonders beliebt, da sie für eine sub-kompakte Waffe ungewöhnlich hohe Magazinkapazität besitzen. Die mit Kompensator ausgestatteten Varianten sind für bewaffnete Konflikte ungeeignet, da in Situationen mit mangelhaften Lichtverhältnissen der Schütze durch das nach oben gelenkte Mündungsfeuer geblendet werden kann.
Meiner Meinung nach ist eine Kompensator Waffe für einen Anfänger ein wenig besser. Da es durch den Kompensator einen geringeren Höhenschlag gibt und das wird von den meisten Neulingen die gerade mal anfangen den Schießsport zu erlernen geschätzt. Sicher ist das jeden selber überlassen was und welches Modell er sich kauft.
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