 |
|
|
|
Mit der Entwicklung des STEYR AUG wurde in den späten 1960 ern durch die Firma STEYR-Daimler-Puch (heute STEYR MANNLICHER) begonnen. 1977 entschied das österreichische Bundesheer das ursprüngliche STEYR AUG A1 als neues Sturmgewehr einzuführen, die Produktion startete jedoch erst 1978. Die Konstruktion ist, vor allem in Österreich, auch unter der internen Bezeichnung des österreichischen Bundesheeres StG 77 (Sturmgewehr 77) bekannt. Das STEYR AUG wird seit seiner Markteinführung im Jahre 1977 nicht nur von der österreichischen Armee verwendet, sondern auch von Argentinien, Australien, Luxemburg, Neuseeland, Papua-Neuguinea, Nigeria, Marokko, Ecuador, Kamerun, Bolivien, Tunesien, Oman, Malaysia, Saudi-Arabien, Irland und der Falkland Islands Defence Force. Es wird auch von einigen Spezialeinheiten wie den SEKs und der US-Küstenwache anstelle der sonst in der US-Armee üblichen M16 eingesetzt. Das STEYR AUG ist damit eines der meistverkauften Sturmgewehre der Welt. Das STEYR AUG Z ist als Gewehr für Sportschützen zugelassen und erfreut sich einer steigenden Beliebtheit. |
|
|
Das Gewehr ist eine Bullpup-Konstruktion, meistens im Kaliber 5,56 x 45 mm NATO. Der Kolben besteht aus widerstandsfähigem Kunststoff, der Lauf innen aus verchromtem Qualitätsstahl. Das Magazin für 30 oder 42 Schuss ist durchsichtig, wodurch die verbleibende Munition jederzeit feststellbar ist. Das Magazin der 9-mm-Version fasst 25 Schuss.
Es besitzt in der Grundausführung ein optisches Visier mit 1,5facher Vergrößerung und eine mechanische Zieleinrichtung. Bei Beschädigung des Visiers gibt es eine Notvisierung auf der Oberseite des Zielfernrohres. Die Einsatzschussweite liegt bei ca. 300 m, der Zielring, das sogenannte Kreisabsehen (ein schwarzer Kreis in der Mitte), ermöglicht es ein ca. 1,80 m großes Ziel bei einer Entfernung von 300 m genau innerhalb dieses Zielrings zu zentrieren. Die modulare Bauweise erlaubt es dem Benutzer die Waffe mit einer Vielzahl von Visieren, Gewehrläufen und anderen Ausrüstungsteilen zu modifizieren, um sie dem jeweiligen Einsatzgebiet anzupassen. Erwähnenswert ist auch, dass das Steyr AUG ohne Werkzeug oder technische Hilfsmittel rasch zur Hauptreinigung oder zu anderen Zwecken zerlegt und wieder zusammengesetzt werden kann. Das österreichische Bundesheer testete Ende der 70er Jahre das Steyr AUG. Darunter fuhr man auch mit einem 12 Tonnen LKW über das Gewehr. Das Gewehr wies nach diesem Test keine relevanten Schäden auf, lediglich das Glas des Visiers war zerbrochen. Dieser Test zeigte die Unempfindlichkeit dieser Waffe. Auch Schlamm oder Wasser, sowie extreme Witterungen können dem Steyr AUG nichts anhaben. Interessant ist auch die Wahl zwischen Einzelfeuer und Feuerstößen. Es gibt nämlich keinen Hebel zur Wahl der Feuerart. Wenn man den Abzug betätigt, spürt man einen leichten Widerstand. Somit gibt man Einzelfeuer ab. Beim Durchdrücken des Abzuges gibt man Feuerstöße bzw. Dauerfeuer ab. Revolutionär ist auch das Laufwechselsystem und die Bandbreite der Funktion. Man kann z. B. in wenigen Sekunden eine Maschinenpistole zu einem leichten Maschinengewehr umfunktionieren, indem man einen kurzen Lauf (407 mm) mit einem langen Lauf (508 mm) mit montiertem Zweibein wechselt.
STEYR MANNLICHER entwickelte weitere Versionen basierend auf dem ursprünglichen Konzept: die üblicherweise ebenfalls vollautomatischen STEYR AUG A2 und STEYR AUG A3, welche aber auch mit einer 3-Schuss-Automatik erhältlich sind, und eine Version STEYR AUG 9 mm mit dem Kaliber 9 mm Parabellum, wahlweise mit Halb- oder Vollautomatik. Letzteres wird, neben der Standardversion mit kurzem Lauf, auch von der österreichischen Polizei unter der Bezeichnung MP88 (Maschinenpistole 88) verwendet. Daneben ist auch eine zivile Version entwickelt worden, das STEYR AUG Z, welches ausschließlich mit Halbautomatik ausgeliefert wird.
Das STEYR AUG ist ein Gasdrucklader mit starrer Verriegelung und Drehkopfverschluss. Der Gasdruck hat drei Stufen:
normaler Gasdruck (scharfe Munition) großer Gasdruck (Knallmunition, bzw. bei verschmutzter Waffe) kein Gasdruck (Gewehrgranate) Die STEYR AUG 9 mm bildet hierbei eine Ausnahme, sie funktioniert nach dem Prinzip des aufschießenden Verschlusssystems mit Masseverschluss.
|
|
|
PATRONE 223 Remington des Gewehres
|
|
|
|
|
Bei der Patrone 5,56 × 45 mm NATO (.223 Rem.) handelt es sich um Munition, welche nach dem 2. Weltkrieg entwickelt worden ist. Durch die gewonnenen Erkenntnisse aus den Kampfhandlungen des Krieges, bestand das Bedürfnis nach neuen, leichten Waffen zur späteren Ablösung älterer Waffen, u.a. des Karabiners M1 Carbine oder der Thompson Maschinenpistole, deren verwendete Munition, .30 Carbine und .45 ACP sich weder im Nah- noch im Fernbereich als besonders effektiv erwiesen. Also ging die Entwicklung neuer Waffen, z.B. nach dem Prinzip des deutschen Sturmgewehr 44, dessen Name ein Synonym für die neue Generation von Waffen wurde, mit der Entwicklung neuer Munition einher.
Auf Basis der Analyse der Kampfhandlungen des Zweiten Weltkrieges entstand der Wunsch nach einer neuen Militärpatrone. Die Rahmenbedingungen dafür waren geringeres Gewicht, höhere außenballistische und zielballistische Leistung und überschaubare Produktionskosten. In Deutschland entstand noch während des Kriegs das mittlere Sturmgewehrkaliber 7,92 × 33 mm, welches weltweite Nachkriegsentwicklungen beeinflusste. Während auf russischer Seite 1943 ein ähnliches Kaliber (7,62 × 39 mm) eingeführt wurde, entstanden in Europa bereits verschiedene, dem späteren Kaliber 5,56 mm ähnliche Versuchspatronen. Als Ausgangspatrone für die weitere Entwicklung benutzte man ab 1957 die Patrone 5,6 × 43 mm (.222 Remington). Die randlose Flaschenhalshülse wurde verlängert und der Pulverraum vergrößert. Außerdem wurden neue Treibladungsmittel und Geschosse verwendet. Die Forderung nach einer leichteren Patrone, und auch nach leichteren Waffen, hatte ihren Grund nicht zuletzt in der Logistik. Angefangen vom Hersteller, über Munitionsdepots, Etappen-Depots, bis hin zur Drei-Tage-Ausrüstung des Soldaten, belastet die Munition durch ihr Gewicht die logistische Leistungsfähigkeit. Die Patrone im Kaliber 5,56 × 45 mm wiegt weniger als die Hälfte der üblichen cal .30-Patronen. Durch die weiter fortschreitende Nutzung halbautomatischer und automatischer Waffen im Gefechtsfeld stieg auch der Munitionsverbrauch im Verhältnis zu den früher üblichen Mehrladebüchsen (Gewehre und Karabiner) mit 5-Schuss Ladestreifen und Magazinkasten. Mit der Halbierung des Patronengewichtes konnten Soldaten nun entsprechend mehr Munition mit sich führen, oder mit leichterem Gepäck unterwegs sein, je nach Aufgabe und Einsatz.
Die Forderung nach einer höheren Leistung der Munition bezog sich in erster Linie auf die kleineren verwendeten Waffen der US-Army, dem M1 Carbine und der Thompson Maschinenpistole. Die beim M1 Carbine verwendete Patrone cal .30 Carbine stammte noch aus einer Entwicklung für Kurzwaffen und die cal .45 ACP Patrone der Thompson war die Standard-Patrone der US-Army-Kurzwaffe, der M1911A1 Government, die beide auf Entfernung, wegen mangelnder Präzision, völlig ungeeignet waren und im Nahkampf keine barrikadebrechende Wirkung hatten. Die leichteren Geschosse der 5,56 x 45 mm Patrone haben eine flachere Flugbahn im Wirkungsreichweitenverhältnis zu den .30 Kalibern die bis dahin Standard bei den Langwaffenkalibern waren. Ein weiterer Vorteil leichterer Munition (geringere Geschossgewichte und geringere Ladung) ist der geringere Rückstoß, was insbesondere die Handhabung der Waffe beim Abgeben von Feuerstößen erleichtert. Durch die geringe Geschossmasse überträgt die Munition allerdings auch weniger Energie auf das Ziel, was sich vor allem auf größere Entfernung oder bei Zielen hinter leichter Deckung negativ bemerkbar macht.
Die Produktionskosten blieben durch die Verwendung von Messing für die Patronenhülsen primär erst einmal unverändert. Andere Munitionsprodukte setzten zwischenzeitlich auf Eisenlegierungen für die Patronenhülsen. Später relativierte sich das, da die Verfahren zu Herstellung von Messing verbilligt wurden und es neue Wiederverwertungsverfahren gab.
NATO-Standardisierungsmaßnahmen führten jedoch zuerst zur Übernahme der Gewehrpatrone Kaliber 7,62 × 51 mm NATO (.308 Win.) als neues Mittelkaliber, welche heute noch partiell in der Standardbewaffnung von Armeen und vor allem bei den mittleren Maschinengewehren (M240, M60, MG3) Verwendung findet.
In den USA erkannte man jedoch schnell, dass auch diese neue Patrone noch nicht die ideale Lösung war. Man experimentierte dort unter anderem in den SALVO-Projekten mit Mehrfachgeschossen und Patronen im Kaliber .22. Ziel war es, mehr Geschosse verschießen zu können, welche über eine möglichst hohe Geschwindigkeit bei geringer Masse (Gewicht) verfügen.
Während die Armalite Division of Fairchild Engine & Airplane Co. als Nachfolger des Sturmgewehrs AR10 (Kaliber 7,62 × 51 mm NATO) das AR15 im neuen Kaliber entwickelte, befasste sich die Firma Sierra Bullet Co. mit der Entwicklung der Munition. Munition und Waffe (dann als M16 von Colt gebaut) wurden schließlich ab 1962 von der US-Armee übernommen und ab 1969 Standardausrüstung. In den Folgejahren wurden dann auch in Europa Waffen für dieses Kaliber gefertigt. Die erste Waffe dieser Art war das FN CAL.
Die Patrone gibt es in diversen Varianten. Bei der US-Armee wurde sie mit 3,56 g-Geschoss als M193 eingeführt und später um die Leuchtspurmunition M196 ergänzt. Belgien fertigt die Patrone SS 109 mit einem 3,95 g schweren Geschoss.
Das Kaliber 5,56 × 45 mm NATO ist heute das Standardkaliber in den NATO-Armeen. Es wird in den meisten aktuellen Sturmgewehren (Colt M4, Heckler & Koch G36, STEYR AUG, FAMAS verwendet. Für das SIG 550 verwendet die Schweizer Armee die Ordonnanzpatrone GP90. Da die Patrone GP90 jedoch weitgehend kompatibel zur Patrone 5,56 × 45 mm NATO ist, findet diese Patrone, vor allem auch bei Exportwaffen, Verwendung. Auch einige Maschinengewehre (wie das M249 oder das MG4), sowie einige wenige Scharfschützengewehre verschießen dieses Kaliber. Im zivilen Sektor hat die Patrone mit geänderten Geschossen (z.B. TMG oder FMHS) als Jagd- und Sportmunition ebenfalls weite Verbreitung gefunden.
Gegen Ende der 60er Jahre gab es einige Beschwerden vor der Genfer Konvention gegen die Munition, die zu diesem Zeitpunkt in dem von der US-Army eingeführten Gewehr M16 Verwendung fand. Hauptargumente waren dabei die angeblich absolute letale Wirkung durch Geschosszerlegung, durch Geschossinstabilitäten im Körperinneren, oder durch den sog. Gewebeschock, der angeblich durch Hochgeschwindigkeitsgeschosse, mit mehr als 800 m/s V0, verursacht wird. Alle diese angeblichen Eigenschaften konnten, bis auf die Geschosszerlegung, auch in späteren unabhängigen Studien nicht nachgewiesen werden. Fakt ist, dass die Vollmantelgeschosse der Munition im Kaliber 5,56 × 45 mm, auch auf größere Entfernungen noch im Ziel zerbrechen und splittern. Dadurch kommt es zu schweren und großräumigen Verletzungen, die eine hochgradig letale Wirkung haben
|
Steyr AUG A1: Standard-Version 1977 eingeführt. Steyr AUG A2: Steyr AUG A3: Steyr AUG P: Steyr AUG P Special Receiver: Steyr AUG 9 mm (AUG SMG/AUG Para): Steyr AUG M203: Steyr AUG LSW (Light Support Weapon): Steyr AUG HBAR (Heavy-Barreled Automatic Rifle): Steyr AUG LMG (Light Machine Gun): Steyr AUG LMG–T: Steyr AUG HBAR–T: Steyr AUG Z: Steyr USR:
|
|
|
|
|
STEYR AUG 1
Kaliber: 5,56 x 45 mm NATO (223 Rem.) Kadenz: Automatisches Feuer: 680-800 Schuss pro Minute (ca.) Laufgruppen: Austauschbar, 407 mm und 508 mm, mit Gasdruckregler und einklappbarem Laufgriff. Gewicht leer: Mit 407 mm Lauf: 3,3 kg Mit 508 mm Lauf: 3,6 kg Gewicht aufmagaziniert: Mit 407 mm Lauf: 3,8kg Mit 508 mm Lauf: 4,1 kg Gesamtlänge: Mit 407 mm/16" Lauf: 690 mm/27" Mit 508 mm/20" Lauf: 800 mm/31" Gesamthöhe: 275 mm/11" Magazinkapazität: 30 Schuss, 42 Schuss (wahlweise) System: Gasdrucklader mit starrer Verriegelung. Arbeitsgasdruck einstellbar (3 Einstellungsmöglichkeiten (von rechts nach links) : Scharfe Patrone (S), Knallpatrone (K) und Granatwerfer (GR, optional) ) Gehäusegruppe: Mit integrierter Optik (im Tragegriff). Gehäuse mit Nato-Schiene optional. Schaft: Kunststoff, olivegrün oder schwarz Schlageinrichtung: Kunststoff (ausgenommen Federn, Bolzen und Verschlussfang). Wahlweise 3 Schussautomatik. Magazin: Abnehmbares schlagfestes Kunststoffmagazin (transparent). Verschluss: Drehverschluss mit acht Verriegelungswarzen. Durch Austausch des Verschlusskopfes und Umbau des Auswurfdeckels kann die Waffe für Linksschützen umgerüstet werden. V0 (Austrittsgeschwindigkeit) : 990m/s Theoretische Schussfolge/m: 700 Praktische Schussfolge/m: 60 mit einmaligem Magazinwechsel Höchstschussweite: 2700m Einsatzschussweite: 300m
|
|
|
STEYR AUG 2
Kaliber: 5,56 x 45 mm NATO (223 Rem.) Kadenz: Automatisches Feuer: 680-800 Schuss pro Minute (ca.), Einzelfeuer: 60 Schuss (ca) Laufgruppen: Austauschbar, 407 mm und 508 mm, mit Gasdruckregler und einklappbarem Laufgriff. Gewicht leer: Mit 407 mm Lauf: 3,3 kg Mit 508 mm Lauf: 3,6 kg Gesamtlänge: Mit 407 mm/16" Lauf: 690 mm/27" Mit 508 mm/20" Lauf: 790 mm/31" Gesamthöhe: 275 mm/11" Magazinkapazität: 30 Schuss, 42 Schuss (wahlweise) System: Gasdrucklader mit starrer Verriegelung. Arbeitsgasdruck einstellbar. Gehäusegruppe: Das Gehäuse hat ein abnehmbares 1,5x Zielfernrohr. Wahlweise kann eine Mil.Std. 1913 Schiene angebracht werden. Schaft: Kunststoff, olivegrün oder schwarz Schlageinrichtung: Kunststoff (ausgenommen Federn, Bolzen und Verschlussfang). Wahlweise 3 Schussautomatik. Magazin: Abnehmbares schlagfestes Kunststoffmagazin (transparent). Verschluss: Drehverschluss mit acht Verriegelungswarzen. Durch Austausch des Verschlusskopfes und Umbau des Auswurfdeckels kann die Waffe für Linksschützen umgerüstet werden.
|
|
|
|
|
STEYR AUG 3
Kaliber: 5,56 x 45 mm NATO (223 Rem.) / 6,8 mm SPC in Erprobung Kadenz: Automatisches Feuer: 680-800 Schuss pro Minute (ca.) Laufgruppen: Austauschbar, 455 mm (18"), 508 mm (20") und 600 mm (24") mit Gasdrucklader. Gewicht leer: Mit 455 mm (18") Lauf: 3,7 kg (8.2 lbs.) Gesamtlänge: Mit 455 mm (18") Lauf: 740 mm/29" Gesamthöhe: 275 mm/11" Magazinkapazität: 30 Schuss, 42 Schuss (wahlweise) System: Gasdrucklader. Arbeitsgasdruck einstellbar. Gehäusegruppe: Mil. Std. 1913 Schiene, Standard: offene Metall-Visierung Schaft: Kunststoff, olivegrün oder schwarz. Optional Nato-Magazin Schaft Gruppe. Wahlweise mit außenliegendem Verschlussfang. Schlageinrichtung: Kunststoff (ausgenommen Federn, Bolzen und Verschlussfang). Wahlweise 3 Schussautomatik. Magazin: Abnehmbares schlagfestes Kunststoffmagazin (transparent). Verschluss: Drehverschluss mit acht Verriegelungswarzen. Durch Austausch des Verschlusskopfes und Umbau des Auswurfdeckels kann die Waffe für Linksschützen umgerüstet werden.
|
|
|
STEYR AUG A2 Commando
Das STEYR AUG A2 Commando ist die neueste Variante der AUG Serie. Es ist im November 2007 präsentiert worden. Es entspricht dem STEYR AUG A3, allerdings wurden einige Teile wie z. B. Schlagbolzen und Verschluss verändert. Es ist beim Jagdkommando des österreichischen Bundesheeres eingeführt worden. |
|
|
STEYR AUG 9 mm
Kaliber: 9 mm Parabellum Lauflänge: 420 mm, Kammer verchromt Gesamtlänge: 665 mm Gesamthöhe: 266 mm Gewicht ohne Magazin: 3,3 kg Magazinkapazität: 25 Schuss Sicherung: Waagrechte Schiebesicherung, integrierte Zündstiftsicherung Funktion: Masseverschluss, aufschießendes Verschlusssystem Feuerart: Wahlweise halb- oder vollautomatisch Visierung: Standardzielfernrohr, mechanische Notvisierung
|
|
|
STEYR AUG Z
Kaliber: 5,56 x 45 mm NATO (223 Rem.) Lauf: 508 mm (20") mit Gasdruckregler und einklappbarem Laufgriff. Gewicht leer: 3.6 kg Gesamtlänge: 790 mm / 31" Gesamthöhe: 275 mm / 11" Magazin: Abnehmbares schlagfestes Kunststoffmagazin (transparent). 9 Schuss (Standard), 30 Schuss und 42 Schuss als Zubehör erhältlich. System: Gasdrucklader. Arbeitsgasdruck einstellbar. Schlageinrichtung: Kunststoff (ausgenommen Federn, Bolzen und Verschlussfang). Semiautomatik. Gehäuse: Picatinny-Schiene (Mil. Std. 1913 Schiene). Schaft: Kunststoff schwarz.
|
|
|
| |
|
SPEZIAL SSG Scharfschützengewehr BARRETT M82 Kaliber 50

Das Scharfschützen-/Spezialgewehr Barrett M82 (genannt „Barrett light fifty“) wird von der US-amerikanischen Firma Barrett Firearms Manufacturing, Inc, die 1983 von Ronnie Barrett gegründet wurde, hergestellt. Den ersten Prototypen des Gewehrs im Kaliber .50 BMG (12.7 x 99 mm NATO) baute Barrett 1982, was die Bezeichnung M82 erklärt. In den Anfangsjahren der Firma wurden nur wenige Exemplare für den zivilen Markt hergestellt. Das änderte sich, als die schwedische Armee 1989 100 Gewehre kaufte. Kurze Zeit später bestellten die US-Streitkräfte, in denen das M82 seitdem als Special Applications Scoped Rifle, kurz SASR bekannt ist, eine größere Menge in Vorbereitung der Operation Desert Storm. Momentan wird das M82 von über 30 Ländern militärisch genutzt, unter anderem wurde das Gewehr bei der Bundeswehr als G82 im Rahmen des Infanterist der Zukunft - Programms eingeführt und ist mittlerweile fester Bestandteil bei den Scharfschützen der Bundeswehr. Die deutsche Variante unterscheidet sich vom Standardgewehr durch ein neues Zielfernrohr von Zeiss mit sechs- bis vierundzwanzigfacher Vergrößerung. Die starke Patrone führte zur Mythenbildung um das Gewehr, dem oft eine verheerende Zerstörungskraft nachgesagt wird. Tatsächlich ist die Wirkung im Ziel munitionsabhängig. Hauptsächlich wird das M82A1 gegen leicht gepanzerte Fahrzeuge, Fluggeräte und andere Materialziele wie Radarschüsseln, Raketenstellungen und zur Beseitigung von Blindgängern eingesetzt. Ein weiteres Aufgabengebiet ist die Bekämpfung gegnerischer Scharfschützen, da das Gewehr eine vergleichsweise große effektive Reichweite besitzt und auch durch Hindernisse wirksam ist. Für den gezielten Schuss gegen Personen auf extreme Entfernungen über 1200 Meter ist die Präzision der Waffe aufgrund ihrer Bauweise jedoch nicht ausreichend. 1987 wurde eine Bullpup - Version des M82, genannt M82A2, zur Bekämpfung von beweglichen Zielen entwickelt. Das Gewehr konnte mangels Zweibein nur von der Schulter aus abgefeuert werden und besaß zur besseren Handhabung ein zweites Griffstück. Der kommerzielle Erfolg blieb aus und die Produktion wurde eingestellt. Eine neuere Version ist das M82A3, das sich vom M82A1 hauptsächlich durch eine Picatinny -Schiene unterscheidet, die, die Aufnahme unterschiedlicher Zieloptiken ermöglicht. Barrett führt die militärische Version inzwischen als M107 (ehemals auch M82A1M) im Sortiment, wobei sich über den Namen hinaus, baulich nichts verändert hat. Zurzeit befinden sich verschiedene Waffen auf Basis des M82A1 in Entwicklung. Bereits 2002 stellte Barrett das XM109 vor, das bei einem auf 1168 mm Länge verkürzten Lauf 25 x 59 mm Granaten verwendet. Eine weitere Neuentwicklung stellt das 2006 vorgestellte XM500 dar, das ebenfalls über den kurzen Lauf verfügt, allerdings weiterhin das bekannte Kaliber 12,7 x 99 mm NATO benutzt. Das M82A1 ist ein halbautomatischer Rückstoßlader mit kurz zurückgleitendem Lauf und starrer Verriegelung. Die Verriegelung erfolgt über einen Drehkopfverschluss mit drei Verriegelungswarzen. Nach dem Schuss bewegen sich Verschluss und Lauf gemeinsam zurück, dabei dreht sich der Verschlusskopf. Ist der Lauf entriegelt, bewegt er sich wieder nach vorne, während der Verschluss weiter zurückläuft, die Hülse auswirft und schließlich die nächste Patrone lädt. Der bewegliche Lauf ist geflutet, d.h. er besitzt Kühlrippen und erfüllt zwei Aufgaben: Er ermöglicht den Entriegelungsvorgang und schluckt einen Teil des Rückstoßimpulses. Letzteres wird größtenteils jedoch durch die effektive Mündungsbremse erledigt, die den Rückstoß laut Herstellerangaben um 70 % reduziert. Außerdem bewegt sich der Lauf bei der Schussabgabe ca. 25 mm nach hinten und nimmt so ebenfalls einen Teil des Rückstoßes auf. Die Abzugseinrichtung ist hammerlos. Das Schlagstück wird durch den Verschluss während seiner Vorwärtsbewegung gespannt.

Barrett M82 - Magazin Kaliber 50

Barrett M82 Mündungsdämpfer


Der aus geprägtem Stahlblech hergestellte Systemkasten besteht aus zwei Teilen und wird durch Querstifte zusammengehalten. Auf der oberen Hälfte ist ein Tragegriff und ein Zielfernrohr angebracht. Sollte dieses beschädigt werden, kann der Schütze ein Notvisier benutzen. Unten befindet sich ein verstellbares Zweibein. Die Munition wird über ein Kastenmagazin mit einem Fassungsvermögen von zehn Patronen zugeführt

Barrett M82 Explusionszeichnung
Kaliber 50 Patrone
Die Patrone 12,7 × 99 mm NATO (auch: .50 BMG, für Browning Maschine Gun) ist eine Standardpatrone in den NATO-Armeen vorwiegend für schwere Maschinengewehre. Die Patrone wurde ursprünglich in den 1920er-Jahren von John Moses Browning für das M2 entwickelt. 1982 wurde dieser Munitionstyp erstmals von der Barrett Firearms Manufacturing, Inc für das Scharfschützengewehr M82A1 verwendet. 1993 griff auch der französische Hersteller PGM Präzision diese Idee für das PGM Hecate II, ein Repetiergewehr, auf. Die .50 BMG gilt im militärischen Scharfschützenbereich als Patrone mit hoher Zerstörungskraft bei extremer Reichweite und wird überwiegend zum gezielten Einzelschuss gegen Materialziele wie Funkanlagen und Radargeräte verwendet. Eine zusätzliche Munitionsart unabhängig der standardisierten Typen ist das Treibspiegelgeschoss. Hier wird ein unterkalibriger pfeilförmiger Penetrator aus Wolfram mittels eines Kunststofftreibspiegels verschossen. Diese Munitionsart dient der Kampfwertsteigerung des M2 Maschinengewehrs. Medienberichten in der einschlägigen Waffenfachpresse (VISIER, CALIBER, GUNS & AMMO) zufolge durchschlägt ein Geschoss dieser Bauart auf mittlere Entfernung die Panzerung der meisten älteren Kampfpanzer sowjetischer Bauart. Ebenso wie bei der amerikanischen 5,56 × 45 mm NATO oder ehemals sowjetischen 5,45 × 39 mm Patrone hat sich auch um die .50 BMG der moderne Mythos des hydrodynamischen Schocks gebildet. Die vielfach nachgesagte Wirkung der platzenden Adern allein durch einen Streifschuss oder einem Extremitätentreffer entsprechen nicht der Realität.


NEU ---- M 16 und M 4 im Kaliber 22 Lr. von der Fa: COLT

|
System der M 16 von Colt |
Selbstlader, Rechtssystem |
|
Kaliber |
22 l.r. |
|
Schusskapazität |
30 Schuss Magazin |
|
Sicherung externe |
manuelle Sicherung für sichere Handhabung |
|
Abzugsgewicht in Gramm |
ca. 4000 |
|
Visierung |
Tactical Kimme, höhen- und seitenverstellbar |
|
Lauflänge in mm der Waffe |
539 |
|
Abmessungen Länge – Höhe – Breite in mm |
1010 / 230 / 65 |
|
Gewicht der Waffe ohne Magazin ungeladen |
2950 Gramm |
|
Metallgehäuse |
Upper und lower Receiver aus hochwertigem Aluminium |
|
Flat Top Receiver |
Abnehmbarer Tragegriff zur leichteren Montage von Visierungen |
|
Schaft |
Einteiliger Kunststoffschaft |

M 16 von Colt im Kaliber 22 l.r

M 4 von Colt im Kaliber 22 l.r
|
System der M 4 von Colt |
Selbstlader, Rechtssystem |
|
Kaliber |
22 l.r. |
|
Schusskapazität |
30 Schuss Magazin |
|
Sicherung externe |
manuelle Sicherung für sichere Handhabung |
|
Abzugsgewicht in Gramm |
ca. 4000 |
|
Visierung |
Tactical Kimme, höhen- und seitenverstellbar |
|
Lauflänge in mm der Waffe |
412 |
|
Abmessungen Länge – Höhe – Breite in mm |
790 - 875 / 230 / 65 |
|
Gewicht der Waffe ohne Magazin ungeladen |
2700 |
|
Metallgehäuse |
Upper und lower Receiver aus hochwertigem Aluminium |
|
Flat Top Receiver |
Abnehmbarer Tragegriff zur leichteren Montage von Visierungen |
|
Schaft |
Längenverstellbar in 4 Positionen |

Unter dem Markennamen COLT werden in Deutschland die legendären Modelle der Serie COLT M4/M16 im Kaliber .22 l.r, in TOP-Qualität von CARL WALTHER in Deutschland produziert. Wie beim Original besteht der upper und lower Receiver aus hochwertigem Aluminium, ebenso wie die gefrästen Picatinny - Schienen der verschiedenen Vorderschaftvarianten des Gewehres .
Alle Modellvarianten der M 16 und der M 4 werden serienmäßig mit einem 30 - Schuss Magazin ausgeliefert. Entsprechend
der unterschiedlichen, nationalen Gesetze sind auch 10 - Schuss oder 2 - Schuss Magazine erhältlich
ZUBEHÖR Für die beiden Waffen
|

|

|

|

|
|
Crane Schaft, mit Backe
längenverstellbar |
Flip-Up Aluminiumkorn umklappbar |
Grünlichtlaser |
Rotlichtlaser |
|

|

|

|
 |
|
Holster für Magazin |
Magazin 10 Schuss |
Magazin 30 Schuss |
Laufgewicht Mündungsbremse |
|

|

|

|

|
|
PS55 Point Sight inkl Montage |
RS55 Zielfernrohr, mit Montage |
Ringmontage zweiteilig, 26 mm |
Tactical Schaft, längenverstellbar |
 |

|

|
 |
|
RIS Vorderschaft - Set, lang |
RIS Vorderschaft - Set, mittel |
SD22 Schalldämpfer mit Adapter |
Visier, umklappbar |
|

|

|
|
|
|
Magazin .22 l.r., 2-Schuss |
RIS Vorderschaft - Set, kurz |
|
| |
| | |
|