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1902 entwickelte Georg Luger bei der Deutschen Waffen- und Munitionsfabrik in Karlsruhe/Baden aus der 7,65 mm Luger bzw. 7,65 mm Parabellum die Patrone 9 mm Parabellum. Er kürzte dazu die Hülse der 7,65 mm von 21 mm auf 19 mm und erweiterte die Hülse für ein 9 mm-Geschoss. 1904 führte die Marine die Selbstladepistole P04 im Kaliber 9 mm Luger ein, 1908 das Heer die Pistole P08. Zu dem Zeitpunkt handelte es sich noch um ein Kegelstumpfgeschoss, welches 1915 durch ein Vollmantelrundkopfgeschoss ersetzt wurde. Das Geschossgewicht betrug 124 grain / 8 Gramm. Der Name Parabellum ist aus dem Lateinischen abgeleitet: Si vis pacem, para bellum. („Wenn du Frieden willst, bereite den Krieg vor“). 1982 wurde die Patrone unter der Bezeichnung 9 × 19 mm in der NATO standardisiert. Neben den Kalibern 5,56 x 45 mm, 7,62 x 51 mm und 12,7 x 99 mm (.50 Browning), welche alle aus den USA stammen, handelt es sich bei der 9 x 19 mm um die einzige NATO-Patrone, die in Deutschland entwickelt wurde. Im Jahr 2004, genau 100 Jahre nachdem die 9mm Luger in die deutsche kaiserliche Armee eingeführt worden war, führte die Bundeswehr im Rahmen des Programms Infanterist der Zukunft das Kaliber 4,6 x 30 mm mit der Maschinenpistole MP7 A1 ein und leitete damit die Nachfolge der 9mm Luger ein. Die Patrone 4,6 x 30 mm wurde, wie die 9mm Luger, ebenfalls in Deutschland bei dem Handfeuerwaffenhersteller Heckler & Koch entwickelt. Im Jahr 2003 entschied die Conference of National Armament Directors (CNAD) als höchstes NATO- Beschaffungsgremium, dass eine Standardisierung des Nachfolgekalibers der 9 x 19 mm bis auf weiters ausgesetzt werden sollte, da die ballistischen Leistungen der beiden im Wettbewerb verbliebenen Kaliber 4,6 x 30 mm von Heckler & Koch und 5,7 × 28 mm von Fabrique Nationale d'Armes de Guerre aus Belgien als nahezu identisch eingestuft wurden. Hierzu war es gekommen, weil Heckler & Koch massive Einsprüche in Bezug auf das vorangegangene NATO-Erprobungsverfahren geltend gemacht hatte, welches in den Jahren 2001/2002 mit rund einjähriger Dauer im NATO-Erprobungszentrum in Bourges (Frankreich) durchgeführt worden war. |
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Empfohlene 9 mm Munition für GLOCK Waffen



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Wegen des starken Rückstoßes der 10 mm Auto hatte das FBI die Patrone heruntergeladen und so praktisch eine 10 mm "light" geschaffen. Da die Mannstoppwirkung und auch die sonstigen ballistischen Eigenschaften der 10 mm Auto Patronen mit der schwachen FBI-Ladung aber angeblich gut waren, jedoch eine bessere Handhabung versprachen, beschloss S&W eine gekürzte 10 mm Patrone auf den Markt zu bringen. Mit einer kürzeren Hülse konnte diese neue Patrone dann auch in kleinere Pistolen geladen werden, die ursprünglich für das Kaliber 9 mm Parabellum konzipiert waren. Die .40 S&W wurde zusammen mit den Winchester - Munitionsfabriken als neu geschaffenes Produkt 1990 auf der Shot- Show in den USA vorgestellt. Die Patrone ist bei Polizeibehörden in den USA sehr weit verbreitet. Andere Geschossgewichte sind z.B.: 180 grain ,V0 in m/s: 290, E0 in Joule: 492 |
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An der Entwicklung dieses Kalibers ist der amerikanische Pistolenexperte Colonel Jeff Cooper ( Mitbegründer der IPSC-Sport-Bewegung; Spitzname: Der Guru ) essentiell beteiligt gewesen. Als die Firma Norma diese Patrone mit Hilfe von Dornaus & Dixon für die Bren Ten-Pistole (Markteinführung: 1983; bekannt wurde sie auch durch Verwendung in der Serie: Miami Vice) entwickelte, entschieden sie sich die Leistung der Patrone zu erhöhen. Die entstandene 10 mm Auto ist eine sehr leistungsfähige Patrone welche eine gute Ballistik mit hoher Stoppwirkung vereint. Die Patrone ist durch die bessere Ballistik, welche sich durch eine flachere Flugbahn und größere Reichweite zeigt, zum Beispiel zielgenauer als die 9x19 mm. Nach diversen Experimenten wurde angeblich auf Coopers Betreiben eine Patrone mit Flachkopfgeschoss im Kaliber 10 mm auf den Markt gebracht, die mit ihrer Anfangsgeschwindigkeit von etwa 360 m/s eine Anfangsenergie von circa 840 Joule entwickelte und damit vermeintlich das absolute Maximum bei der Stoppwirkung von Pistolen bringen sollte. Das 10 mm Auto-Kaliber wäre wohl schnell wieder in Vergessenheit geraten, wenn nicht zunächst Colt mit seiner Colt Delta Elite ( 1987 ) eine neue Waffe für diese Patrone herausgebracht und sich dann die amerikanische Bundespolizei FBI nicht auch noch zur Einführung von S&W Pistolen im Kaliber 10 mm Auto entschlossen hätte. Kurz nach der Übernahme durch das FBI kam Kritik von Seiten der Beamten auf, wegen des starken Rückstoßes dieser Waffen; besonders weibliche Beamte hatten angeblich damit zu kämpfen. Die amerikanische Fachpresse sprang sofort auf den Zug auf und beendete damit den Siegeszug des noch jungen Kalibers. Außerdem kam berechtigte Kritik am Kaliber auf, da es zu einem sehr hohen Verschleiß bei den Waffen führte, weit stärker als bei anderen Kalibern und besonders mit den oft verwendeten verstärkten Ladungen wie z.B. der Firma CorBon. Die 10mm Auto lebt heute in der .40 S&W sozusagen als 10mm Auto light weiter, die vereinfacht ausgedrückt eine auf 9x19 mm Ausmaße reduzierte 10mm Auto ist. Die .40 S&W arbeitet mit weniger Treibladung aufgrund des geschrumpften Hülsenvolumens und leichteren Geschosses; somit fällt auch der Rückstoß geringer aus. Colt Delta EliteTrotz Ihrer Eigenschaften wie hohe Treffgenauigkeit und große Mannstoppwirkung ist die Patrone ein Nischenprodukt geblieben, welches zum Teil auch auf den relativ hohen Preis von 37 US$ für 25 Patronen zurückzuführen ist. |
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Das Kaliber .45 ACP (Automatic Colt Pistol) wurde erstmals beim U.S.-amerikanischen Colt M1911 verwendet. Die Zahl beschreibt den Durchmesser des Geschosses in der amerikanischen Maßeinheit Zoll (inch) und beträgt umgerechnet 11,43 mm. Die Patrone wurde von John Moses Browning auf Basis der .380 ACP im Jahre 1905 entwickelt. In den frühen 1900er Jahren zeigte sich in der Kavallerie der US-Streitkräfte, dass die neu eingeführte .38er-Kaliber-Munition im Gefecht nicht die alte .45er-Kaliber-Munition ersetzen kann. Die Mannstopp-Leistung der .38er lag zu niedrig, und die Kavallerie verlangte eine Munition, deren Mannstopp-Leistung auf dem Niveau der alten .45er Colt lag. Colt und Browning arbeiteten im Jahre 1904 an einer .41er Patrone. Als die Kavallerie im Jahre 1905 nach einer .45er verlangte, wurde der .41er Prototyp vergrößert. Das Originalprojektil hatte ein Gewicht von 13 g (200 grain) und eine Mündungsgeschwindigkeit von 275 m/s. Später wurde sie auf ein Gewicht von 15 g (230 grain) mit einer Mündungsgeschwindigkeit von 260 m/s modifiziert. Die .45er ACP liegt somit in der Leistung mit der .40 S&W gleichauf und leicht unter der der .45 Colt. Diese Patrone ist sehr effektiv zur Bekämpfung ungeschützter Personenobjekte, da sie eine hohe Treffgenauigkeit mit einer starken Mannstopp-Wirkung kombiniert. Der Rückstoß und die Mündungsflamme der Munition sind vergleichsweise gering. Da diese Munition eine vergleichsweise niedrige Durchschlagswirkung hat, eignet sie sich nur bedingt zur Bekämpfung von Gegnern, die Schutzkleidung tragen. Ein weiterer Nachteil ist das höhere Gewicht und die höheren Materialkosten im Vergleich zur 9-mm-Luger-Patrone. Die .45 ACP gibt ihre Bewegungsenergie zum großen Teil im getroffenen Ziel ab, was mit dem großen Querschnitt des Projektils im Verhältnis zur Bewegungsenergie zusammenhängt. Das hat den Vorteil, dass sie mit geringerer Wahrscheinlichkeit ihr Ziel durchschlägt und so Personen, die sich hinter dem Ziel befinden, weniger gefährdet. Aus diesem Grund wird die .45 ACP häufig im Polizeidienst, insbesondere bei der Geiselbefreiung, eingesetzt. Die .45 ACP weist eine Energie von ca. 500 J auf. Die geringe Durchschlagswirkung hängt jedoch mehr mit dem Verhältnis von Querschnitt des Projektils zur Bewegungsenergie zusammen. Im Armeedienst wurde die .45 ACP durch die 9 mm Luger ersetzt, außer bei einigen Spezialeinheiten, die modifizierte 1911A1-Pistolen, HK-SOCOM-Mk. 23 und die HK USP verwenden. |
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357 SIG ist eine von SIGARMS, in Zusammenarbeit mit Federal Cartridge, 1994 entwickelte Patrone. Die .357 SIG verwendet eine modifizierte .40 S&W Hülse, wobei der Hülsenhalsdurchmesser verkleinert wurde, sodass .355 Geschosse verwendet werden können. SIG vermied es seine neue Patrone als 9 x 22 mm zu bewerben um eine vorherige öffentliche Ablehnung zu vermeiden. Stattdessen wurde sie .357 genannt um den Grund für die neue Patrone zu versinnbildlichen: Sie sollte die gleichen Eigenschaften wie die 125-grain schwere .357 Magnum Patrone haben, jedoch in einer halbautomatischen Waffe genutzt werden. Viele .40 S&W Kaliber Pistolen können zu .357 SIG Kaliber Pistolen umgebaut werden, indem man den Lauf ersetzt. Pistolen mit relativ schwachen Rückstoßfedern, erfordern auch den Austausch dieser. Magazine sind zueinander Kompatibel. .357 SIG Umbau - Kits haben zudem die Popularität dieser Patrone gesteigert, jedoch sollte hier angemerkt werden, dass die .357 bis zu 5000 psi höheren Druck erzeugen kann als die .40 S&W was sich negativ auf die .40 S&W Pistolen auswirken kann Die SIG-Sauer P229 mit Kaliber .357 SIG ist derzeit die Standard-Waffe vom United States Secret Service, der Virginia State Police, und diverser anderer lokaler und staatlicher Behörden in den USA. In vielen Fällen wurde durch sie die 10 mm/.40 S&W und 9 mm Parabellum ersetzt. 1995 führte das Texas Department of Public Safety als erste Regierungsbehörde die .357 SIG ein. |
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Die .380 Auto (Automatic Colt Pistol, im deutschen Sprachraum auch als 9 mm kurz geführt) ist eine Pistolenpatrone. Sie geht zurück auf das Jahr 1908 und wurde von John Moses Browning entwickelt. Die Geschossenergie ist geringer als die einer 9 mm Parabellum, denn sie war vorgesehen für den Einsatz in Pistolen mit einfachem Masseverschluss, die keiner Verriegelung des Schlosses bedürfen. Dabei ist zu bemerken, das ebenfalls von Browning eine andere Patrone im Nominalkaliber .38 ACP (dezimal: 9 mm x 23 HR) entwickelt wurde, die nicht mit dieser verwechselt werden darf. |
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Die Patrone .45 G.A.P. ( Glock Automatic Pistole ) ist eine von GLOCK in Zusammenarbeit mit den Firmen CCI und Speer entwickelte und 2003 eingeführte Pistolenpatrone. Die Patrone wurde entwickelt um ein .45er - Kaliber aus einem Griffstück mit kleineren Dimensionen ( Small Frame ) verfeuern zu können. Bisher konnte die Patrone . 45 ACP nur aus GLOCK - Waffen mit vergrößertem Griffstück ( Large Frame ) verschossen werden, mit der neuen Patrone ist es möglich, diese aus Waffen mit dem Griffstück der 9 mm Parabellum oder . 40 S&W zu verschießen. Zum einen spart dies Kosten bei der Produktion, zum anderen erhöht dies die Ergonomie bei Personen mit kleinen Händen, da das Standard-Griffstück für die . 45 ACP relativ groß ausfällt. Es ist allerdings nicht möglich, trotz gleicher Größe des Griffstücks und gleicher Abmessungen des Schlittens, ein Wechselsystem für kleinere Kaliber mit . 45 GAP Waffen zu benutzen. Ursächlich für diese Inkompatibilität sind die unterschiedliche Größe des Verriegelungsblocks und der anders geformte Ausstoßer. Ein weiterer Grund für die Entwicklung war, dass in manchen Ländern wie Italien Waffen in Militärkalibern für Zivilisten nicht erlaubt sind und dort statt 9 mm Parabellum und . 45 ACP vergleichbare Alternativen gefragt sind. Die . 45 GAP ist keine gekürzte . 45 ACP, sondern eine völlige Neukonstruktion. So wurde der Patronenbodendurchmesser verkleinert, der Hülsenboden verstärkt, die Auszieherrille verkleinert und ein kleineres Zündhütchen ( Small Pistol ) verwendet. Von Vorteil ist, dass die gleichen Geschosse wie bei der . 45 ACP verwendet werden können. Zur Zeit sind erst noch wenige Waffen in diesem Kaliber verfügbar. Von GLOCK selber werden die Modelle Glock 37, Glock 38 und Glock 39 in diesem Kaliber angeboten Von Fremdherstellern gibt es bisher nur von Springfield Armory ein Modell aus der Serie der XD - Pistolen in diesem Kaliber. Zukunft hier ist zunächst erwähnenswert, das zwischenzeitlich in Italien die Patrone . 45 ACP zur zivilen Nutzung freigegeben wurde, so dass faktisch kein Bedarf mehr für die im Vergleich noch deutlich teurere . 45 GAP besteht. So wird die Patrone zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur in den USA nachgefragt, wobei auch dort keine Tendenz zur Ablösung der .45 ACP zu erkennen ist. Im Gegenteil, es gibt Bestrebungen in der US - Armee die . 45 ACP mit einer modernen Dienstpistole zu reaktivieren. Die . 45 GAP bleibt also vorerst ein Nischenprodukt. |
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Man sollte um den Lauf der GLOCK Waffe zu schonen, nicht unbedingt Patronen verwenden wo das Geschoss aus Stahl ist und nur verkupfert wurde. Solche Patronen sind sicherlich billiger als die wo es ein Vollkupfergeschoss gibt, aber in weiterer sicht sind die Vollkupfergeschoss Patronen billiger wenn man rechnet was ein neuer lauf kostet. Von Waffe zu Waffe unterschiedlich. Aber auf alle Fälle über ¤ 100 .- . Wenn man sich nicht sicher ist welche Patrone man nun jetzt hat, ganz einfach einen Magnet nähmen und an Geschoss halten wird es angezogen ist es ein Stahl Geschoss, nicht an die Hülse denn die können bei manchen Patronen schon aus Stahl sein nur das Geschoss nicht. | | |
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Das Wiederladen ist auch so eine Sache, es kommt sicher auf alle Fälle bei gewissen Kalibergrößen wie z.B. 44 S&W , 45 ACP viel billiger. Nur sollte man das auch können. Da es hier schon öfters Probleme beim Schießen gab und auch sogar schon Unfälle, würde ich diese Sache wirklich nur Leuten überlassen die etwas davon verstehen und auch die nötige Ausrüstung dafür besitzen. Denn zu viel Pulver kann oft schlimme Auswirkungen haben. Das will sicher keiner haben. | | |
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